AI-ready oder abgehängt? Was Unternehmen jetzt tun müssen
Shownotes
24/7-Service, automatisierte Prozesse, präzisere Netzplanung. KI verändert jede Wertschöpfungskette. Wer jetzt nicht ins Machen kommt, riskiert den Anschluss. Ist Ihr Unternehmen AI-ready?
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Start: End: So klingt Wirtschaft im Jahr 2026. Ja und dieses Geräusch, das steht für das neue Kapital der Wirtschaft. Das sind Daten. Es stammt von einem Server, der Daten schreibt, speichert und nutzbar macht. Zum Beispiel für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz. KI ist in der deutschen Wirtschaft angekommen, das können wir festhalten und das bestätigen uns auch die Zahlen. Jedes dritte Unternehmen hierzulande setzt inzwischen KI ein, das ist fast doppelt so viel wie noch 2024. Das zeigen eben die Zahlen vom Branchenverband Bitkom und die Tendenz ist da steigend. Wie Unternehmen jetzt vom Pilotprojekt zur echten Wertschöpfung kommen, wie sie AI -ready werden und ob der EU -AI -Act dabei Hürde oder Chance ist, darüber spreche ich mit meinem Gast. Das ist heute Till Jonas -Fuhlbrück. Er ist Director Data & AI bei O2 Telefonica. Grüß dich, Till. Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Hallo, Matthias. Freue mich, hier zu sein. Station Voice
Start: End: So klingt Wirtschaft. Zukunftsthemen für Unternehmen. Jeden Mittwoch sprechen wir mit EntscheiderInnen über die Herausforderungen und Trends in ihrer Branche. Mit jeder Menge Insights und neuen Denkanstößen. Aus der Wirtschaft für die Wirtschaft. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Till, Unternehmen in Deutschland beschäftigen sich mit KI. Das ist ja schon mal ein Vortritt, weil wir Deutschen gelten ja auch nicht gerade so als technologieoffen, denn wir sind ja gerne so risikoaffin, was das betrifft. Und wir können festhalten, KI ist kein Trend mehr, sondern ein strategisches Thema. Wie würdest du denn so die aktuelle Stimmung beschreiben? Ist es eine Aufbruchsstimmung in Deutschland oder ist es eher Unsicherheit auch aufgrund von geopolitischen Lagen und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Ein Stück weit ist es beides. Unternehmen spüren die enormen Möglichkeiten und den Auffind durch die Nutzung der neuen KI -Möglichkeiten. Gleichzeitig hinterfragen auch die Unternehmen, wo ist der tatsächliche Mehrwert? Wo kann ich meine Kunden zufriedener machen? Wo kann ich finanzielle Einsparungen erzielen? Wie kann ich tatsächlich KI als Werttreiber einsetzen? Aber in Summe ist das Spannungsfeld sehr positiv, weil es dazu führt, dass Unternehmen aktiv werden und sich mit dem Thema sehr intensiv beschäftigen. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Es gab so die ersten Anwendungen aus dem Bereich KI, vor allem als JetGPT groß geworden ist und die ganzen großen Big Player nachgezogen haben. Da kam natürlich schon sofort wieder dieser Ruf, ey, wir müssen das erstmal regulieren, wir müssen erstmal einen gesetzlichen Rahmen schaffen. Den gibt es jetzt mittlerweile mit dem EU AI Act, der soll ja klare Leitplanken setzen. Wie stehst du dazu? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Der EU AI Act gibt einen sehr klaren und nachvollziehbaren Rahmen, wie man im Unternehmen KI einsetzt. Da geht es vor allem darum, Transparenz zu schaffen und die Unternehmensleitung auch dafür zu sensibilisieren, welche Risiken sind auch mit dem Einsatz von KI verbunden. In Summe kann es sein, dass es am Anfang gerade dazu führt, dass man neue Prozesse aufsetzen muss, neue Verantwortlichkeiten, klare Regeln. Aber langfristig bin ich davon überzeugt, dass die Unternehmen dadurch erfolgreicher KI einsetzen werden können, weil einfach langfristig auch sicher und verantwortungsvoll. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Wie steht ihr als O2 Telefonica zum EU -Ereign und wie geht ihr damit um? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Ja, wir ersetzen den, so wie hoffentlich alle Unternehmen, die KI einsetzen, verantwortungsvoll oben und haben unser AI -Register, wo alle AI -Applikationen verzeichnet sind, wo auch klar das Risiko klassifiziert ist, was mit diesen AI -Applikationen verbunden ist und arbeiten da sehr eng zusammen mit unseren Rechtsabteilungen, mit unseren Regulierungsabteilungen und vor allem mit der Datenschutzabteilung. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Ist es jetzt eine Innovationsbremse, wie viele ja gerne gesagt haben, weil man ja schon wieder versucht, irgendwie klare Rahmenbedingungen zu schaffen und zu sagen, bis hierhin und nicht weiter? Oder ist es einfach ein super Orientierungsrahmen, dass man immer weiß, okay, hier ist eben meine Grenze des Legalen, wo ich mich rechtlich abgesichert bewege und einfach bedenkenlos KI einsetzen kann? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Sowohl das auch. Auf der anderen Seite braucht man als Unternehmer auch eine gewisse Transparenz. Wo setzt sich AI ein? Und jeder verantwortungsvolle Unternehmer sollte die Risiken kennen, die mit seinen Geschäftsprozessen oder mit seinen Produkten verbunden sind. Von daher ist das langfristig aus meiner Sicht ein wichtiger Baustein. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Lass uns mal in die Praxis schauen. KI ermöglicht ganz vieles. Plötzlich gehen neue Welten auf, ganz viele Prozesse können beschleunigt werden, digitalisiert werden. Lass uns aber mal darüber sprechen, wo wird KI ganz konkret angewendet, zum Beispiel an einem Unternehmen wie euch. Wo setzt ihr KI heute schon ein, intern, aber vielleicht auch gemeinsam mit Kunden? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Also bei Telefonica O2 setzen wir KI im Grunde genommen in der vollen Breite der Wertschöpfung bereits ein. Angefangen im Bereich Marketing, wo es darum geht, das Kundenerlebnis zu verbessern. Ganz konkret werden unsere Agenten durch KI -Modelle geschult, welche Produkte sie unseren Kunden empfehlen, speziell darauf ausgerichtet, welche Bedürfnisse unsere Kunden haben. Das geht weiter im Bereich Vertrieb beispielsweise, wo wir gerade unsere Geschäftskunden, Vertriebskollegen schulen, sich mit KI sehr schnell über neue, potenzielle Neukunden zu informieren und dadurch bestmöglich vorbereitet in die Gespräche zu gehen. Und last but not least und ganz, ganz wichtig für uns natürlich, ihr hattet den Alexander Salz vor kurzem bei euch im Podcast, der über unser Mobilfunknetz berichtet hat und auch die Herausforderungen, die damit zusammenhängen. Im Bereich Netzsteuerung, Planung und vor allem auch Betrieb nutzen wir schon sehr, sehr viele Modelle. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Wie kann ich mir das vorstellen? Was macht diese AI konkret? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Die AI sagt voraus, welchen Bedarf an Übertragungsleistung habe ich in einer bestimmten Zelle. Wenn wir wenig Nachfrage sehen, also auch die Bandbreiten im Mobilfunk reduzieren können, können wir Systemelemente abschalten. Dadurch sparen wir Strom. Und wenn die Nachfrage wieder da ist, können wir diese Systeme wieder anschalten und dadurch auch wieder die Nachfrage bedienen. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Und was habt ihr dadurch gelernt oder was hat sich dadurch verbessert, außer zum Beispiel, dass ihr Energie einspart? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Wir können bessere Vorhersagemodelle programmieren und entwickeln, die uns auch bei der Planung des zukünftigen Netzausbaus sehr, sehr stark helfen und dadurch können wir einen dreistelligen Millionenbetrag einsparen, weil wir sehr zielgerichtet das Netz dort ausbauen, wo wir die höchste Nachfrage erwarten. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Nun ist es natürlich auch eine Binsenweisheit, dass durch KI Unternehmen sich selber neu definieren müssen, teilweise auch neue Geschäftsmodelle entwickeln und erfinden. Welche Lösung bietet ihr jetzt zum Beispiel als eigentlicher Netzanbieter anderen Unternehmen an, um KI in ihrem eigenen Unternehmen zum Beispiel zu implementieren? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Genau, für unsere Geschäftskunden haben wir eine ganze Reihe von Angeboten und Produkten. Um nur ein Beispiel zu nennen, haben wir ein Produkt, das heißt O2 Business Automation. Das ist im Grunde genommen die führende, cloudbasierte Workflow -Automatisierungsplattform, mit der unsere Kunden ganze Geschäftsprozesse automatisieren können, Ende zu Ende. Und vor allem über Systemgrenzen hinweg, also CRM -System, verknüpfen mit dem Finanzsystem, häufig die Daten, die nicht strukturiert vorkommen, zu strukturieren und damit auch dann ihren KI -Anwendungen als Grundlage an die Hand zu geben, damit diese erst richtig sauber funktionieren. Der Clou an der Geschichte ist, dass man seit neuestem auch Gen -AI -Module, AI -Applikationen einbinden kann und so auch die neuen Möglichkeiten durch beispielsweise OpenAI, JetGPT oder auch andere Large -Language -Modelle nutzen kann, um innerhalb der Prozesse Dokumente auszulesen, Informationen auch unstrukturierter Art verarbeiten zu können und so ganze Geschäftsprozesse automatisieren zu können. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Also es ist ein modularer Workaround, der vor allem für die entsprechenden Daten und auch die Use Cases entsprechend modifiziert und individualisiert werden kann? Absolut. Hast du da eine Branche oder zum Beispiel ein Unternehmen, was du als Beispiel mal erklären könntest dabei? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Im Grunde genommen ist das branchenübergreifend. Der Partner, mit dem wir die Plattform entwickeln, ist Vorkato, einer der weltweit führenden Integratoren und Plattformanbieter für das Thema Geschäftsprozesse. Und es richtet sich speziell an mittlere bis größere Unternehmen, die dann dort ihre Prozesse automatisieren können. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Lass uns mal eben ganz kurz bei diesem Thema Business Automation bleiben. Das ist ja auch ein Riesenfeld. Reden wir auch nicht erst seit heute oder gestern oder seitdem KI auf der großen Bühne angekommen ist drüber. Was habt ihr da konkret? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Ja, wir haben zum Beispiel noch ein zweites Produkt, was wir an unsere Geschäftskunden im Bereich mittlere und größere Unternehmen vertreiben. Es nennt sich Digital Phone. Es ist im Grunde genommen eine digitale Telefonie -Lösung. Dort launchen wir die ersten AI -Features in der Lösung. Das ist zum Beispiel eine automatische Anruftranskription. Das heißt, Anrufe können automatisiert mitgeschnitten werden, transkripiert werden, zusammengefasst werden, AI -gestützt. Aber auch im März kommt sogar ein virtueller Inbound -Call -Agent. Sprich, auch mittlere und kleinere Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Service -Hotline auf 24 -7 auszudehnen, die Anrufe durch einen digitalen Agenten entgegennehmen zu lassen, die Vorqualifizierung der Anrufe vorzunehmen und sogar Termine oder auch Rückrufe mit ihren Kunden zu vereinbaren. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Wie so ein kompletter, vollständiger, automatisierter First -Level -Support. Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Genau. Und das alles DSGVO -konform in Europa gehostet, sehr schnell einführbar für die Kunden des Digital Phones. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Wenn wir in die Realität schauen, viele Unternehmen, die mit AI -Lösungen werben, liefern noch nicht so ganz wirklich einen messbaren Erfolg. Stichwort ROI -Perspektive, Return on Invest. Wo entsteht denn aus deiner Erfahrung beim Einsatz von KI wirklich ein messbarer Erfolg und nicht bloße Versprechen? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Typischerweise sehen wir hier, dass so Themen wie der Kundenservice die größten Möglichkeiten auch bietet, sowohl Kosteneinsparungen zu erzielen, aber auch das Kundenerlebnis signifikant zu steigern, dadurch, dass ich Erreichbarkeit meiner Hotline vergrößern kann, dadurch, dass ich Kunden besser und schneller bedienen kann etc. pp. Also die Message, die ich schicken will, ist, lieber einen konkreten Bereich herauspicken und dort in die Tiefe gehen, auch transformatorisch zu überlegen, wo kann ich vielleicht auch Geschäftsprozesse in Frage stellen und durch KI komplett neu denken und dann dort die ersten Schritte gehen. Das ist in der Regel erfolgsversprechender als ganz viele kleine Showcases oder Piloten zu starten. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Also es ist wie in so vielen anderen Business Cases, eher erstmal in der Nische anfangen und dann flächendeckend ausrollen, anstatt erstmal so die große Gießkanne zu nehmen und über alles hinweg zu schütten. Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Genau, mit der Einschränkung, dass die Nische durchaus groß gedacht werden kann. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Also es muss Potenzial nach oben sein. Absolut. Was ist denn jetzt riskanter, am Anfang zu groß zu denken oder zu klein zu starten? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Ich glaube, der einzige Fehler, den Unternehmen jetzt machen können, ist, sich nicht mit dem Thema KI sehr intensiv auseinanderzusetzen. KI wird die komplette Wertschöpfungskette aller Unternehmen nachhaltig verändern, wird das Verhältnis von Unternehmen, wie sie mit ihren Kunden interagieren, verändern, wird die Produktentwicklung verändern, wird die Produkte an sich besser machen. Und die Unternehmen, die zu wenig Fokus auf das Thema KI und AI Transformation legen werden, werden im Wettbewerbsvergleich vermutlich früher oder später das Nachsehen haben. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Mal angenommen, ich bin jetzt ein Mittelständler und sage, okay, ich beschäftige mich schon seit Jahren jetzt mit dem Thema KI, ich sondiere den Markt, ich sehe, was meine Mitstreiterinnen und Mitstreiter so alles machen. Ich will jetzt auf jeden Fall nachziehen. Welche zwei bis drei Schritte aus deiner Sicht als Experte für Data und AI würdest du sagen, die müsst ihr auf jeden Fall in eurer Roadmap definieren? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Ich würde wahrscheinlich weniger über die ganz große Roadmap nachdenken zu Beginn als vielmehr, was ist aktuell eines der dringendsten Geschäftsprobleme für ein konkretes Unternehmen? Welches Geschäftsproblem möchte ich mit KI lösen? Welche Daten brauche ich dafür und habe ich diese Daten vorhanden oder muss ich die Daten erst noch bereitstellen? Und ist AI die richtige Technologie dafür? Das sind die zentralen Fragen, die sich jeder vor einer konkreten Use -Case -Entwicklung stellen sollte. Und dann natürlich ganz wichtig, wer sind meine zentralen Partner, mit denen ich dann auch dieses Projekt, diesen Use -Case schnell auf die Straße bringen kann. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Wie sieht es mit der Frage aus, inwieweit kann AI mein Geschäftsmodell komplett torpedieren? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Das ist eine sehr wichtige strategische Frage. Und wir haben die Aktienkurse der großen Software -Companies gesehen, die nach der Ankündigung von Anthropic Cloud Code, also einem Coding Assistant, sehr, sehr stark eingebrochen sind. Und ja, wir sehen das und das ist Realität. Manche Geschäftsbereiche und manche Unternehmen werden natürlich in ihrem Geschäftsmodell herausgefordert. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Ihr habt ja zum Beispiel, wenn ich das richtig recherchiert habe, ein eigenes Direktorat für Daten und KI geschaffen. Aus deiner Sicht, warum braucht es so eine zentrale Institution oder so eine zentrale Governance für dieses Thema, damit das klar definiert ist? Muss das wirklich so in einer Institution dann vorhanden sein oder reicht es auch, wenn man das agil gemeinsam über die verschiedenen Organisationen hinweg angeht? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Bei Telefonica O2 Deutschland haben wir ein sogenanntes Hub -and -Spoke -Modell eingeführt. Das heißt, es gibt eine Zentralabteilung, die ich verantworte, die sicherstellt, dass wir das richtige Schulungsangebot haben, die effizientesten Governance -Prozesse, vorhin was wir diskutiert haben, komplett Compliance sind mit dem EU -EI -Act, aber eben auch technologisch die richtigen Standards setzt und vor allem das ganze Thema Datenmanagement ganzheitlich denkt. und aufsetzt, sodass jeder Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Unternehmen Zugang zu den relevanten Daten haben und diese Daten dann auch für KI -Anwendungen genutzt werden können. Darüber hinaus brauchen wir aber natürlich die einzelnen Geschäftsbereiche, die viel näher an ihren Themen dran sind, die ihre konkreten Probleme und Fragestellungen identifizieren können, die dann zusammen mit der Zentralabteilung, mit dem Hub, konkrete Use Cases entwickeln und ausrollen. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Also es hat weniger was mit Zentralismus zu tun, dass sozusagen top -down gearbeitet wird, sondern eher auch wieder fast wie so ein Orchestrator, der sagt, hier sind eure einzelnen Fachgebiete, zum Beispiel du bist die Violine, du bist die Bratsche oder so und wiederum die einzelnen Instrumente spiegeln wieder, was sie vielleicht brauchen und der Dirigent weiß dann ganz genau, wie er das anpassen muss und welche Lösungen er gegebenenfalls vorschlägt. Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Genau richtig. Einer der wichtigsten Bausteine, um KI schnell zu skalieren im Unternehmen, ist die richtigen Standards zu setzen. Geschäftsprozesse lean zu designen und eine klare Guidance auch den Kolleginnen und Kollegen zu geben. Wie entwickle ich KI? Wann muss ich welchen Geschäftsprozess anstoßen? Und damit können wir sehr schnell die Themen auf die Straße biegen. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Mal angenommen, wir sprechen in drei bis fünf Jahren wieder über das Thema. Woran erkennt man Unternehmen, die KI wirklich verstanden und umgesetzt haben und welche nicht? Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Alle Mitarbeiter haben Zugang zu AI, wissen, wie sie AI verantwortungsvoll einsetzen können. Wir haben eine große Anzahl an Geschäftsprozessen, die durch AI vollständig automatisiert sind. Also diese interne Perspektive. Dann die Außenperspektive. Wir nutzen AI aktiv, um unsere Kunden speziell im Customer Service, aber auch im Vertrieb zu bedienen. Dort vollautomatisiert zu identifizieren, was ist der konkrete Bedarf von unseren Kunden und diese auch rund um die Uhr bedienen zu können. Und last but not least, die einzelnen Produkte können natürlich auch durch KI je nach Branche verbessert werden. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Wir haben zum Abschluss jeder Folge immer den sogenannten Gedanken zum Mitnehmen. Wir haben viel über KI gesprochen, wie Unternehmen AI -ready werden, wie so eine KI -Roadmap aussehen kann und vor allem, ob der EU -AI -Act vielleicht Leitplanke oder Bremse ist. Über welche Fragestellungen, welchen Impuls oder welche These sollen unsere Zuhörer im Anschluss an diese Folge einmal nachdenken? Was möchtest du dir mitgeben? Und jetzt der Gedanke zum Mitnehmen. Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Unternehmen müssen jetzt ins Machen kommen. Das ist, glaube ich, der zentrale Baustein. Und du hast ganz am Anfang von unserem Gespräch die Zahlen genannt. Viele Unternehmen sind heute schon sehr, sehr aktiv im Bereich KI -Entwicklung. Und das Allerwichtigste ist, ist mein Unternehmen richtig aufgestellt, diese AI -Transformation jetzt anzugehen? Habe ich die richtigen Datengrundlagen? Habe ich das richtige Know -how im Unternehmen? Mit welchen Partnern sollte ich zusammenarbeiten, um ganz konkret AI, die dann auch Mehrwert schafft, im Unternehmen einführen zu können. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Till Jonas Fuhlbrück, ganz lieben Dank für dieses spannende Gespräch und dieses Schlusswort. Till Jonas Fuhlbrück
Start: End: Ganz herzlichen Dank. Matthias Rutkowski (Host)
Start: End: Und wir liebe Zuhörenden hören uns kommende Woche wieder zu einer neuen Folge So klingt Wirtschaft. Station Voice
Start: End: So klingt Wirtschaft. Haben Sie Fragen, Kritik oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne an podcast .handelsblattgroup .com. Gefällt Ihnen, was Sie hören? Dann bewerten Sie uns gerne auf Spotify oder Apple Podcasts.
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