Führungskraft und gekündigt? Wie Entscheider:innen den Neustart schaffen

Shownotes

Entlassungswellen treffen zunehmend Führungskräfte. Wie Betroffene sich neu positionieren, Branchen wechseln und KI klug nutzen.

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Start: End: plötzlich gekündigt und völlig vor den Kopf gestoßen. Führungskräfte sind es ja in der Regel gewohnt, Entscheidungen zu treffen, aber nicht unbedingt selbst davon betroffen zu sein. Vor einer Kündigung fühlen sie sich relativ gut geschützt. Als Grund sehen sie ihre Leistung, Loyalität und ihre jahrzehntelange Erfahrung. Dieses Sicherheitsgefühl erweist sich gerade als trügerisch. Die aktuellen Entlassungswellen in Deutschland treffen nämlich zunehmend Abteilungsleiter, Bereichsleiter und Geschäftsführer. Noch nie waren so viele von ihnen arbeitslos. Was also tun, wenn die Kündigung nicht mehr andere trifft, sondern sie selbst? Einspieler

Start: End: So klingt Wirtschaft. Zukunftsthemen für Unternehmen. Jeden Mittwoch sprechen wir mit EntscheiderInnen über die Herausforderungen und Trends in ihrer Branche. Mit jeder Menge Insights und neuen Denkanstößen. Aus der Wirtschaft für die Wirtschaft. Simone Nissen

Start: End: Die Zahl arbeitsloser Führungskräfte ist in nur einem Jahr um 14 Prozent gestiegen. Das zeigt eine Analyse der Bundesagentur für Arbeit für das Handelsblatt. Restrukturierungen setzen heute gezielt im Management an. Ich bin Simone Nissen und mein Gast ist mit vielen Betroffenen in Kontakt. Tim Findeis ist Co -Gründer von Senior Connect. Schön, dass du da bist. Findeiss

Start: End: Hallo, vielen Dank für die Einladung. Simone Nissen

Start: End: Nachgehakt. Was ist so dein persönliches Empfinden? Was passiert gerade auf dem Arbeitsmarkt? Findeiss

Start: End: Man sieht schon, dass sich vor allem in der letzten Zeit der Arbeitsmarkt stark gedreht hat. Von vor allem dem Arbeitnehmermarkt geht es wieder Richtung mehr zu einem Arbeitgebermarkt. Und man sieht es ja auch tatsächlich jeden Tag, wenn man in die Nachrichten schaut, dass neue Entlassungen anstehen. Viele große, vor allem viele Enterprises sind einfach in großen Restrukturierungen aktuell und das sieht man einerseits im Lower Management, im Middle Management, aber eben auch im Upper Management, dass eben viele Leute entlassen werden müssen im Zuge der Restrukturierungen. Simone Nissen

Start: End: Also unter unseren Zuhörenden sind ja sehr viele Entscheider und Entscheiderinnen. Was ist in ihrer Situation nochmal besonders, wenn sie eben gekündigt sind? Findeiss

Start: End: Ich glaube, das hast du in der Anmoderation schon ganz elegant ausgedrückt. Ich glaube, viele Entscheider fühlen sich oft gar nicht davon betroffen oder dass es überhaupt möglich ist, dass es auch sie treffen könnte. Dann fällt das erstmal auf und dann fallen viele Leute in ein Loch sozusagen, weil man sich damit nie wirklich befasst hat, was passiert, wenn mein Job weg ist und vor allem viele Entscheider und Manager natürlich auch eine gewisse Identität mit ihrem Job verbinden. Das heißt, man muss wirklich erstmal sich wieder zurückziehen, innehalten, schauen, was kann ich überhaupt und dann auch wieder Selbstbewusstsein aufbauen und so dann quasi mit einer großen Brust dann auch wieder in den nächsten Job reingehen. Simone Nissen

Start: End: Ja, was kann ich überhaupt sollte bei diesen Menschen ja relativ viel sein und es reicht aber, würde ich sagen, nicht unbedingt aus, einfach nur seinen Lebenslauf zu nehmen, so wie er jetzt ist und zum nächsten Arbeitgeber zu laufen und zu sagen, hey, hier bin ich nämlich. Was ist jetzt zu tun? Findeiss

Start: End: Also da spielen viele verschiedene Facetten mit rein. Einerseits sind wir natürlich gerade in einer Zeit von KI, wo es sehr viel oder vor allem auch viele Unternehmen eine KI sehr viel generelle Aufgaben übernehmen kann. Das heißt, hier geht es vor allem darum, sich zu positionieren als Spezialist, als Experte auf einem Gebiet und das entsprechend auch zu kommunizieren. Und dann ist das zweite Problem auch, dass viele Leute natürlich bei 20 Jahren im gleichen Unternehmen waren, sich sagen wir 20 Jahre nicht mehr beworben haben, entsprechend die Kenntnisse fehlen, wie ich jetzt genau den Lebenslauf gestalten muss, wie kann ich meine Expertise bestmöglich kommunizieren und da helfen wir mit unserem Startup auch entsprechend unseren Kandidaten wieder schnell und einfach die Expertise wirklich so zu kommunizieren, wie sie auch ist. Simone Nissen

Start: End: Das heißt, als allererstes muss ich mal mir überlegen, ich habe jetzt in den letzten Jahrzehnten so viel gemacht, aber wo bin ich jetzt wirklich der Spezialist? Inwieweit spielt da auch rein, was der Markt braucht? Gebraucht. Also setze ich mich jetzt hin und gehe mal in mich und denke, okay, was kann ich besonders gut, was macht mir auch wirklich Spaß oder soll ich andersrum denken, mir den Markt anschauen, was wird da gebraucht und wo kann ich mich selber jetzt, sage ich mal, von der Kommunikation her drauf zuspitzen? Findeiss

Start: End: Sowohl als auch. Also ich würde sagen, der erste Schritt ist erstmal auf sich selbst, aufs Innerliche zu sehen. Wer bin ich? Wo sind meine Stärken? Was kann ich? Was möchte ich machen? Aber dann ist es natürlich auch logisch, dass man auch nach außen sich orientieren muss. Und wenn man jetzt zum Beispiel auf die Automotive -Industrie hinblickt, sieht man, dass da vor allem die meisten Stellen abbauten sind. Entsprechend ist es unrealistischer, dort genau wieder den nächsten Job zu finden. Wo wir jetzt tatsächlich gerade zusammenarbeiten, ist tatsächlich die ESA. Also wir sind jetzt direkt mit der ESA in Zusammenarbeit und sind dafür jetzt quasi der Partner, der diese Transformation aus der Automotive -Industrie in diese schnell wachsende Space -Industrie mit begleitet. Also da dann tatsächlich auch gucken, welche Industrie hat gerade wieder einen gewissen Fachkräftemangel, wo hat man extremes Wachstum und das ist in Deutschland halt tatsächlich gerade die Space -Industrie. Da kann man sich als Kandidat entsprechend auch eine Shortlist machen, welche verschiedenen Bereiche interessant wären und sich dann wirklich auf verschiedene Bereiche fokussieren. Und dann vielleicht auch in den Lebenslauf etwas anzupassen, diese Storyline gut aufzubauen, dass man eben der Manager ist, der aus Automotive kommt, aber die Expertise jetzt in eine neue Industrie einbringen möchte. Simone Nissen

Start: End: Ja, das ist ja, man sagt ja auch immer, man soll sehr authentisch sein. Diese Leute haben wahrscheinlich noch nie darüber nachgedacht, dass sie in diesen Bereich rein möchten. Wie findet man so die goldene Mitte zwischen authentisch sein und dem Unternehmen erklären, ich will euch und im besten Fall wollte ich noch nie irgendwas anderes. Findeiss

Start: End: Ich glaube, die Authentizität ist super wichtig, vor allem in Zeiten von KI, wo alles recht reproduktiv ist. Entsprechend ist es aber auch wichtig, nicht generell zu sagen, ich will unbedingt zu euch, sondern auch den klaren Mehrwert zu kommunizieren. Was ist der Mehrwert, den ich euch bringen kann? Und das spricht dann oft tausend Wörter mehr, als wenn man genau sagt, warum ich genau zu euch möchte, sondern wirklich, man sieht, der Arbeitsmarkt ist sehr viel selektiver geworden und auch sehr viel verhaltener. Wenn man dann wirklich genau schaut, wie kann ich euch einen konkreten Mehrwert geben, das entsprechend auch kommunizieren, welchen Mehrwert habe ich in den vergangenen Projekten geleistet, hat man viel bessere Chancen dann auch ins Interview eingeladen zu werden. Simone Nissen

Start: End: Ja, du hast jetzt auch schon öfter KI angesprochen und das ist ja auch etwas, was zu eurem Geschäftsmodell passt, dass da eben KI ins Spiel kommt. Ich finde, da ist ja jetzt so ein gewisses Spannungsfeld. Einerseits ist KI ja auch ein Grund, warum ich eventuell meinen Job verloren habe und Schwierigkeiten habe, den neuen zu finden. Andererseits soll mir die KI helfen, jetzt in diesem Prozess was Neues zu finden. Wie macht man das mit sich selber irgendwie aus? Findeiss

Start: End: Also ich glaube, man muss erstmal realisieren, dass KI wahrscheinlich die größte Innovation ist, die es seit den letzten 10 oder 15 Jahren gegeben hat und die komplette Prozesse und die gesamte Wirtschaft wahrscheinlich erstmal auf den Kopf stellen wird. Aber dann natürlich sich auch versuchen, wie kann ich selbst die KI nutzen zu meinem Vorteil. Und sei das jetzt ein Bewerbungsprozess, kann man über KI natürlich gucken, welche Stellen passen besonders gut zu mir, Lebenslauf anpassen, KI -Interview -Training, was wieder genau machen. Aber prinzipiell ist es glaube ich, es wäre falsch, Falsch, sich von der KI komplett abzukapseln, weil man sagt, durch die KI habe ich jetzt vielleicht meinen Job verloren, sondern eher die Chance nutzen, jetzt noch recht an frühen Phasen, wo die KI zwar schon da ist, man weiß, was das Potenzial ist, sich wirklich auch als Experte zu positionieren, als Nutzer der KI und dann entsprechend auch sagen, ich kann die KI benutzen und die auch im nächsten Unternehmen diese Expertise mit einbringen. Simone Nissen

Start: End: Ja, wir geben unseren Zuhörern gerne so einen Plan mit an die Hand. Also die Kündigung ist da. Wir hatten schon gesagt, so jetzt erstmal durchatmen und sich ganz in Ruhe überlegen, wo liegen meine Stärken und wie kann ich sie mit Mehrwert eventuell in einer komplett anderen Branche einbringen. Wenn ich da so erste Ideen hatte, was mache ich jetzt? Findeiss

Start: End: Und dann, ich meine, das Gute ist, als erfahrener Manager hat man oft noch ein gutes Netzwerk. Ich würde dann erstmal gucken, ob man potenziell noch Leute kennt aus verschiedenen Industrien, die selbst interessant sind, mit denen da mal wirklich direkt in Austausch gehen. Wie schaut das denn gerade bei euch aus? Wie könnte ich euch potenziell unterstützen? Und dann kriegt man schon erstmal, glaube ich, einen viel detaillierteren Eindruck, wie genau diese Industrie ausschaut, ob diese Industrie auch tatsächlich interessant ist für mich. Und sollte sich dann daraus was ergeben, hat man natürlich auch mit einem guten Netzwerk den ersten Fuß schon in der Tür. Simone Nissen

Start: End: Ja, da finde ich kommt so ein bisschen die Scham ins Spiel. Also wenn man gekündigt ist, auch wenn es absolut nachvollziehbare Gründe ist, irgendwie schämt man sich ja doch, dass man in irgendeiner Form versagt hat. Und ich finde gerade bei mittlerem Management oder diesen Führungspositionen ist es so, dass gar nicht auffällt, dass ihnen das passiert ist, weil sie erstmal in der Regel vielleicht einen Beraterjob annehmen, sich selbstständig machen und im Prinzip das Ganze so ein bisschen unterm Deckel halten. Du würdest aber, wenn ich das so raushöre, eher sagen, sagt es offensiv und schaut euch aktiv um. Findeiss

Start: End: 100%. Ich meine, das kann man ja erstmal mit guten Bekanntschaften machen, wo man das jetzt auch erstmal nicht an die große Glocke hält in Anführungszeichen. Im weiteren Schritt würde ich aber auch trotzdem viel darauf setzen, so eine Personal Branding Marke aufzubauen und entsprechend auch auf LinkedIn mehr zu kommunizieren. Das heißt jetzt gar nicht, dass man direkt laut rauspausieren muss, hey, ich wurde gerade gekündigt. Das kann tatsächlich auch funktionieren. Da haben wir auch schon öfter mal gesehen, dass das besonders viele Leute bewegt und auch viele Leute versuchen, dort zu helfen. Man kann aber auch auf LinkedIn erstmal generell präsenter sein. Das heißt, LinkedIn -Profil aufbauen. Die meisten Recruiter, wenn die jemanden einstellen, suchen die erstmal auf LinkedIn, ob das ein gutes Profil ist, ob das gepflegt ist, was die Person gemacht hat. Und dann kann man sich auch entsprechend wieder die Expertise gut positionieren. Dann muss man nicht jeden Tag posten, muss man nicht jede Woche posten. Aber man könnte zumindest sich mal überlegen, wo könnte ich meine Expertise jetzt auf LinkedIn gut positionieren. Teilweise auch einfach nur kommentieren unter Beiträgen und so sich als Experte darstellen. Und dann hat man auch wieder eine viel bessere Außenwirkung, die sind auch potenzielle neue Arbeitgeber sehen. Simone Nissen

Start: End: Gerade vor dieser Selbstherstellung schrecken ja viele zurück. Also kommentieren, sag ich mal, ist noch relativ harmlos. Aber wenn ich jetzt selber was posten soll, irgendwie ist da ja so eine Hemmschwelle. Wie kann man die überwinden? Findeiss

Start: End: Ich glaube, das muss man auch mit sich selbst ausmachen. Und ich glaube, das Wichtigste ist, dass man vor allem dort sehr authentisch ist und sich jetzt nicht verkauft als jemand, der man nicht ist. Weil ich glaube, dann geht das auch sehr schnell in eine unangenehme, auch für sich selbst fühlende Position. Man muss sich wirklich so verkaufen, wie man selbst ist und mit der Expertise, die man hat. Und dann kommen auch automatisch Leute, die einem zuhören. Und soll das jetzt erstmal zu viel sein, selbst Posts zu veröffentlichen, reicht es auch erstmal aus, Posts zu reposten, einen Gedanken dazu zu schreiben oder einfach zu kommentieren. Simone Nissen

Start: End: Ja, dann machen wir mal an das eigene Netzwerk und Personal Branding einen Haken. Wenn es jetzt wirklich in diesen ganz klassischen Bewerbungsprozess geht. Was ist heute zum Beispiel beim Verfassen von einem Lebenslauf anders, als es noch vor zehn Jahren war? Findeiss

Start: End: Einerseits, was wir sehen bei vielen Kandidaten von uns, dass der Lebenslauf oft viel zu detailliert ist und viel zu lange. Wir bekommen oft Lebensläufe, die acht Seiten lang sind. Und das wird sich erstens mal die wenigsten Recruiter wirklich für acht Seiten durchlesen, konzentriert. Und B, auch oftmals Lebensläufe, die wirklich gut Maschinen auslesbar sind. Also dass einfach ATS -Systeme damit Probleme haben. Und genau da wollen wir eben auch Abhilfe schaffen. Also wir haben zum Beispiel ein Tool gebaut, wo Leute ihren Lebenslauf hochladen können. Und wir dann auf jede Stelle, auf die sich Leute bewerben, einen neuen Lebenslauf erstellen, der maximal zwei Seiten hat im richtigen Layout, aber eben auch die richtigen Keywords drin hat, dass das von Maschinen und Systemen gut ausgelesen werden kann, aber eben auch Recruiter einfach durch den Lebenslauf durchscannen können. Simone Nissen

Start: End: Ja, also entweder hat der Recruiter selber keine Zeit oder er schickt erstmal die KI vor. Kannst du da noch mehr zu sagen? Maschinenlesbar, was bedeutet das? Findeiss

Start: End: Es ist oft so, dass wenn man sich online bewirbt, dass ins sogenannte ATS -Systeme erstmal übergegangen wird. Da geht dann quasi eine KI drüber, die schaut, was hat die Person genau gemacht. Und wenn da nicht die richtigen Keywords drinstehen, die für die Position relevant sind, wird man automatisch etwas schlechter gerankt. Und das kann man recht einfach umgehen, indem man eben sagt, welche Expertise habe ich und wie muss ich die Expertise entsprechend besser kommunizieren für genau die Position, auf die ich mich bewerbe. Also wirklich konkrete Use Cases, wie kann ich sagen, ich war zum Beispiel erfahrener Vertriebler im Automotive -Bereich, wo habe ich jetzt hier zum Beispiel technische Produkte verkauft, wie habe ich hier genau Umsatzsteigerungen zu beigetragen und das dann konkret übertragen, was kann ich denn potenziell auch in der Space -Industry damit erreichen. Simone Nissen

Start: End: Okay. Wie ist das denn mit Anschreiben? Spielen die heute noch eine Rolle? Findeiss

Start: End: Also was wir theoretisch von Rekrutern mitbekommen, sind Anschreiben immer irrelevanter. Es gibt noch viele Mittelständler, die Anschreiben trotzdem haben wollen. Aber je mehr man auch mit dem Austausch geht mit tatsächlichen Unternehmen, die einstellen, durch KI wird das einfach sehr repetitiv. Und man sieht auch vor allem, dass da viele Anschreiben oft einfach nur von KI erstellt wurden, ohne eine große Persönlifizierung. Deswegen unserer Einschätzung nach werden die Anschreiben immer mehr an Relevanz verlieren. Simone Nissen

Start: End: Okay, dann machen wir an die Bewerbungsunterlagen auch einen Haken. Was ist jetzt mit dem Gespräch? Findeiss

Start: End: Also was wir vor allem auch merken, ist, dass viele Leute, die in 20 Jahren im Unternehmen waren, entsprechend auch 20 Jahre keine Interviews mehr geführt haben. Und da hat man das jetzt halt oft die Möglichkeit gehabt, dass man das mit teuren Coaches probiert und dann eben quasi die bezahlt, um dieses Interview wieder zu trainieren. Wir haben jetzt aber auch uns die KI zunutze gemacht und quasi einen KI -Interview -Agenten gebaut, wo man die Möglichkeit hat, wirklich tatsächliche Interviews so 15 Minuten zu trainieren. Da weiß die KI entsprechend die Position, auf die man sich bewirbt, aber auch mein persönliches Erfahrungsspektrum und läuft dann einmal durch den ganzen Interviewprozess durch. Also das startet meistens wirklich mit sehr holistischen Fragen zu dem generellen Lebenslauf, aber dann wird es auch immer tiefer gebohrt. Was sind jetzt meine Hardskills, meine Softskills? Wie habe ich in der Situation reagiert und so weiter? Und nach diesen 15 Minuten sieht man dann eine Aufschlüsselung. Was habe ich gut gemacht? Wo kann ich mich verbessern? Wo müsste ich mehr quantifizieren? Und dann kann ich theoretisch genau ins nächste Interview gehen, Diese kleinen Bullet -Points mitnehmen, versuchen mich zu verbessern und sehe, dass ich so quasi auch in der Interviewleistung nach und nach mich eben verbessern kann. Einspieler

Start: End: Und jetzt der Gedanke zum Mitnehmen. Simone Nissen

Start: End: Also das heißt nicht abwarten, sich nicht verstecken und sich aktiv positionieren. Was können Betroffene gleich morgen angehen? Findeiss

Start: End: Also ich glaube, wie ich es gesagt habe, sich mal überlegen, in welche Branche man überhaupt rein möchte, welche Branchen es Potenzial gibt. Auch gucken, welches Netzwerk habe ich vielleicht potenziell in den Branchen. Und abschließend kann man natürlich auch mal bei uns auf die Website gehen, sich das mal anschauen, wie wir da am besten unterstützen können. Simone Nissen

Start: End: Vielen Dank, Tim. Und ihr, liebe Zuhörende, wenn ihr noch Fragen habt, dann meldet euch gerne per Kommentar bei Spotify, Apple Podcast oder auch bei LinkedIn. Einspieler

Start: End: So klingt Wirtschaft. Haben Sie Fragen, Kritik oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne an podcast .handelsblattgroup .com. Gefällt Ihnen, was Sie hören? Dann bewerten Sie uns gerne auf Spotify oder Apple Podcasts.

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