In 15 Minuten zur Diagnose – brauchen wir bald kein Labor mehr?

Shownotes

Warum warten, bis man krank ist? Co-Gründerin Janneke Lupp will mit gc diagnostics dafür sorgen, dass wir unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen. Und macht Schnelldiagnostik alltagstauglich.

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Start: End: Liebe Zuhörenden, herzlich willkommen zu dieser Folge So klingt Wirtschaft Spezial. Wir reden hier in diesem Spezial über Gesundheit. Und ich habe euch folgendes Szenario mal mitgebracht, was euch vielleicht bekannt vorkommt. Packung auf, Kopf in den Nacken, Stäbchen tief in die Nase und mindestens 30 Sekunden lang an jeder Seitenwand reiben. Na, wer von euch erinnert sich an die guten alten Corona -Schnelltests? Dieser für uns zur Routine gewordene Test hat uns während der Pandemie gezeigt, wie wichtig eine schnelle Diagnostik ist. Und wenn wir mal weiterschauen, nicht nur in einer Pandemie, sondern insgesamt in der Medizin ist eine schnelle Diagnostik wichtig. Denn Zeit, die für die weitere Behandlung genutzt werden kann, wird dadurch frei. Doch Früherkennung scheitert oft an Zeit, Ausstattung oder Schnittstellen zwischen Labor, Praxis und Patient. Und genau für dieses Problem hat das Hamburger Startup GC Diagnostics mit seinem Entwicklerteam eine Lösung. Und hat dafür den Healthy Award 2025 von Technikerkrankenkasse und Handelsblatt gewonnen. Und über diese Lösung, das Business Model und wie das Startup die Gesundheitsversorgung von morgen verändert, darüber spreche ich in dieser Folge So klingt Wirtschaft Spezial mit Janicke Lupp. Grüß dich Janicke. Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Hi, schön, dass ich da sein kann. Matthias Rutkowski

Start: End: Janneke, für viele von uns ist ja oft so dieses ganze Medizinwesen relativ komplex. Wir lernen es eigentlich nur kennen, wenn wir selber beim Arzt sind und mal irgendwie da was haben oder untersuchen lassen möchten. Nimm uns mal mit in so einen Prozess oder in so einen Ablauf. Wie funktioniert Diagnostik da in der Regel? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Klassisch ist das tatsächlich, wenn man sich nicht gut fühlt, zum Arzt geht und dort der Arzt eine klinische Anamnese macht, sich anguckt, was ist falsch. Und dann oftmals eben auch Blut entnimmt und bestimmte Gesundheitsmarkerteste, die werden ins Labor eingeschickt. Und nach ein paar Tagen bekommt man das diagnostische Ergebnis. Wenn da keine Auffälligkeiten da sind, dann bekommt man eigentlich gar keine Notiz vom Arzt. Wenn etwas Auffälliges da ist, dann kriegt man gegebenenfalls nochmal einen Anruf, muss wieder hingehen, das gleiche nochmal machen, besprechen und so weiter. Ich bin jetzt kein Labormediziner oder auch kein Mediziner, aber das ist der normale Weg, der es eigentlich geht. Matthias Rutkowski

Start: End: Du hast es gesagt, du bist kein Labormediziner oder Diagnostiker. Aber aus deiner Sicht, warum ist dieses Thema Schnelldiagnostik? Ist es denn heute wichtiger denn je, gerade für so eine Gesundheitsversorgung, die wir in Deutschland haben? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Also ich glaube, dass das Thema Schnelldiagnostik einen riesen Anteil zur Prävention liefern und leisten kann. Das heißt, präventive Diagnostik kann verhindern, dass Krankheiten schlimmer werden, dass bestimmte Gesundheitszustände, und ich rede gar nicht mal von ganz extremen Krankheiten, sondern einfach Wohlbefinden auch, dass sie dafür zuführen, dass die Menschen kranker werden. Und deswegen glaube ich, dass Schnelldiagnostik da einen großen Beitrag hat. Matthias Rutkowski

Start: End: Also wenn ich dich richtig verstehe, sozusagen für ein System, das nicht mehr nur auf die Versorgung von Kranken fokussiert ist, sondern eher sogar einen Schritt nach vorne machen kann, um vor der Welle zu sein, wenn man es mal so betonen möchte, hin zu einem System, das für die Gesundheit präventiv etwas tut, bevor es eigentlich schon zu einem Ausbruch von einer Krankheit gekommen ist. Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Das ist genau richtig. Wir müssen, in unserem System ist darauf ausgelegt, dass wir Sickcare betreiben. Also wir gucken uns an, wenn jemand krank ist und versuchen, das medikamentös oder behandlungslos zu machen. Aber wo wir hinkommen müssen, ist, dass wir möglichst lange gesund bleiben, also Healthcare betreiben. Und dafür brauchen wir niederschwellige Lösungen, die die Menschen auch selber in die Hand nehmen können, um bestimmte Parameter im eigenen Sinne des Systems zu checken und auch zu tracken können. Matthias Rutkowski

Start: End: Und liebe Zuhörenden, damit ihr überhaupt mal wisst, worüber wir bei Diagnostik reden, wie groß der Markt ist, haben wir hier die wichtigsten Infos mal für euch zusammengefasst. SPEAKER_02

Start: End: Die Diagnostik in Deutschland steht 2024 an einem Wendepunkt. Nach dem Corona -Boom hat sich der Markt wieder normalisiert. Auf einem Umsatzniveau von rund 2 ,4 Milliarden Euro allein in der Labordiagnostik, wie Daten des Verbands der Diagnostika -Industrie zeigen. Doch perspektivisch könnte der Markt stagnieren oder sogar schrumpfen. Steigende Regulierungskosten, Fachkräftemangel und langsame Digitalisierung bremsen die Branche aus. Dabei ist der Bedarf enorm. In Kliniken und Praxen steigt der Druck, Diagnosen schneller und präziser zu stellen, vor allem in der Fläche. Point -of -Care -Lösungen, also mobile oder digitale Schnelltests, gewinnen deshalb an Bedeutung. Parallel wächst die digitale Diagnostik. Daten aus Tests werden vernetzt, anonymisiert und können Behandlungswege verbessern. Die Zukunft der Diagnostik entscheidet sich nicht mehr im Labor, sondern dort, wo Menschen schnell Gewissheit brauchen. Matthias Rutkowski

Start: End: Janneke, wir haben so ein paar Herausforderungen gehört, die wir jetzt gerade haben, aber auch so einen Blick nach vorne, was Trends hierbei sind. Lass uns jetzt mal auf euer Start -up gucken und die Lösung, für die ihr ausgezeichnet wurdet, genauer betrachten. Welche Lücke schließt ihr mit eurer Lösung im aktuellen Diagnostiksystem? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Wir schließen eigentlich genau die Lücke, die dort gefordert wird. Nämlich, wir haben ein flexibles, vielseitig einsetzbares Gerät, was schnell und am Point -of -Care Ergebnisse liefern kann und entsprechende Personen für Nachbehandlung vernetzen kann. Matthias Rutkowski

Start: End: Erklär es mal genau, was macht ihr jetzt ganz konkret? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Wir stellen quasi die Umgebung zur Verfügung, dass mit einem sehr, sehr kleinen Gerät und einem Schnelltest eine digitale Diagnose gestellt werden kann, also eine quantitative Analyse der Blutdaten oder auch Speicheldaten oder Stuhldaten, je nachdem, welche Probeentnahme man nimmt. Matthias Rutkowski

Start: End: Also das heißt sozusagen, ihr habt ein System mit einer Hardware und einer Software entwickelt, das universell in der Fläche, wie wir es im Beitrag gehört haben, eingesetzt werden kann, um eben auch verschiedene Krankheiten schnell und vor Ort testen zu können. Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Korrekt. Also die Schnelltests, die es heutzutage auf dem Markt gibt, decken eine Vielzahl von Parametern ab. Wir benutzen quasi einen Schnelltest pro Parameter. Vom Prinzip her ist es so, dass wir einen Schnelltest, wie wir den von Corona kennen, durchleben. Der wird dann ausgewertet. Je nachdem, was der Hersteller für Vorgaben gibt, hat er eine Inkubationszeit. Nach dieser Inkubationszeit kann der von dem Gerät digital ausgelesen werden. Und unser Gerät bietet eben unterschiedlichen Technologien diese Plattform. Matthias Rutkowski

Start: End: Jetzt haben wir ja schon im Beitrag gehört, Zeit ist oft eben ragesät und es dauert oft, bis man auf den herkömmlichen Wegen die Diagnose kriegt. Wie beschleunigt ihr jetzt mit der Diagnose? Wie funktioniert eurer Lösung diesen Prozess? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Wir reden ja über Schnelltests. Das heißt, die Tests liefern schnell ein Ergebnis. Maximal 15 Minuten sind, glaube ich, die längsten Tests in der Auswertung. Es gibt aber auch Marker, die nach drei Minuten schon auswertbar sind. Und das Auslesen im Gerät erfolgt dann sofort am Ort, sodass man das Testergebnis dann quasi in der Zeit nach der Inkubationszeit geliefert bekommt. Matthias Rutkowski

Start: End: Und für welche Arten von Krankheiten ist das Gerät bisher schon geeignet? Was kann euer Gerät bisher schon erkennen? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Es sind unterschiedliche Gesundheitsmarker oder Blutmarker. Einmal hat man die Infektionsmarker. Das sind dann zum Beispiel Streptokokken, Influenza, Corona. Wie hoch ist mein CT -Level? Kann man fast wie beim PCR erklären. Oder auch Dengfieber, Malaria. Also tatsächliche Krankheitsmarker. Dann gibt es die Vitamine, die man testen kann. Vitamin D, Vitamin B12. Und dann gibt es Hormone, die man testen kann. Und auch richtige Gesundheitsmarker, wie zum Beispiel die Dima, die Thrombose hervorruft. Troponin. Das Lipidpanel, also dein Cholesterinwert. Kidneypanel, also Nieren. Also das ist eine Vielzahl von Markern, die ausgelesen werden kann. Matthias Rutkowski

Start: End: Das hört sich jetzt gerade auch schon so danach an. Das sind oft so Marker, die man bisher bei einem Arztbesuch, wenn ich da hingegangen bin, beim Blutabnehmen oder sonst wie, abmessen lassen. Die ich dann theoretisch direkt vor Ort, ohne Wartezeit, erheben lassen kann. Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Das ist korrekt, ja. Es geht da ja nicht bei uns darum, den Arzt zu ersetzen. Sondern bestimmte Marker macht es einfach Sinn, auch öfter zu tracken. Und wenn man zum Arzt geht und ein großes Blutbild machen will, dann sind einige dieser Marker da nicht vorhanden. Die muss man auch selber zahlen. Wenn ich mein Vitamin D beim Arzt nehmen möchte, dann muss ich den ankreuzen. Und dann zahle ich den auch als Eigenleistung selber. Und es geht im Prinzip darum, wenn ich jetzt meine Werte habe, dass ich die dann ankreuze. Und dann auch regelmäßig tracke und sehen kann, was kann ich sinnvoll tun, um die eben in Balance zu halten. Matthias Rutkowski

Start: End: Und wenn ihr sagt, ihr wollt den Arzt nicht ersetzen, für welche Einsatzzwecke und vielleicht auch für welche Einsatzorte ist eure Lösung dann gedacht? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Genau, also der Arzt, der kann das natürlich hervorragend auch dazu verwenden, weil er eben manchmal im Patientengespräch schneller ein Ergebnis liefern kann, als dass er es selber ins Labor einschickt. Um jetzt Menschen sozusagen präventiv dazu zu bringen, sich um ihre Gesundheit zu kümmern, halten wir die Apotheken für einen hervorragenden Platz dazu, weil sie ausgestattet sind, weil sie Kompetenz und Beratungsleistung liefern und weil sie jetzt Gott sei Dank auch von der Politik mehr eingespannt werden, gesundheitliche Dienstleistungen auszuführen. Matthias Rutkowski

Start: End: Perspektivisch kann ich mir das so vorstellen, ich möchte einfach mal regelmäßig meine Werte testen lassen und kann dann vielleicht irgendwann in die Apotheke gehen und sagen, hier, da ist eure Lösung, der sogenannte Iglo Pro Multi -Reader. Ich gehe jetzt einfach mal dahin, habe eine Viertelstunde Zeit, setze mich dahin, mache einen Test und dann weiß ich, wie es gerade um meine Gesundheit steht. Ist das so richtig zusammengefasst? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Genau richtig. Und in der Apotheke hat man dann ja auch noch die, wie gesagt, die kompetente Beratung dazu, dass wenn ich jetzt feststelle, ich habe einen Mangel an Vitamin D, den wir ja fast alle haben, dann weiß ich es aber einmal, welches mein Status ist. Und dann kann ich natürlich mit den Apothekerinnen vor Ort auch sehen, okay, welches Präparat macht dann vielleicht für mich Sinn. Dann komme ich in vier Wochen wieder, dann teste ich, was mein Status ist. Da brauchen wir den Arzt nicht zu involvieren, weil der A dafür eh keine Zeit hat und B, man es dort auch selber zahlen müsste. Matthias Rutkowski

Start: End: Jetzt kann so ein Arzt, natürlich auch sagen, ja okay, ich habe ein Medizinstudium hinter mir, der Apotheker, Pharmazie, das sind unterschiedliche Disziplinen. Wenn jetzt eure Lösung da zum Beispiel flächendeckend ausgerollt wird, wie stellt ihr dann trotzdem sicher, dass die Qualität und die Zuverlässigkeit in diesem, ich nenne es jetzt mal dezentralen Einsatz, weiterhin konstant bleibt? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Es kommt darauf an, natürlich welchen Marker man testet. Ich würde jetzt in der Apotheke keine Marker testen lassen, die irgendwie den ernsthaften Krankheitsbereich reingehen. Das ist Abteilung des Arztes, da kann der Arzt gerne das Iglu einsetzen und dort Point of Care testen. Aber alle Marker, die in den Bereich Wohlbefinden, Lifestyle, Prävention gehen, die können durchaus in der Apotheke auch kompetent beraten werden. Dafür ist der Apotheker genauso ausgebildet. Also wenn mir jemand zum Beispiel einen erhöhten HbA1c -Wert, Langzeitblutzucker präsentiert, dann kann ich als Apotheker schon in Richtung Gewichtsmanagement, Ernährungsberatung gehen. Das sind ja auch schon jetzt pharmazeutische Dienstleister, die aus der Apotheke heraus gehandelt werden. Matthias Rutkowski

Start: End: Und für den Arzt wäre es sozusagen eine Unterstützung, schneller präzise Diagnostik zu betreiben für den individuellen Patienten, wenn es wirklich um, sagen wir mal, ernstere Dinge geht. Richtig. Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Und unsere Wunschvorstellung wäre natürlich, dass das digital vernetzt ist nachher, dass die Daten quasi auch in die ePA eingelesen werden können, dass das tatsächlich valide Befunde sind, die dann auch eingearbeitet werden können in die nachfolgende Diagnostik und Behandlung. Matthias Rutkowski

Start: End: Stichwort Vernetzung. Da geht es auch um Datenschutz. Wie stellt ihr den dann sicher? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Man gibt ja freiwillig seine Daten frei, beziehungsweise wenn man in eine Apotheke kommt und das Testergebnis bekommt, da bekommt man das in erster Linie selber. Wenn man jetzt sagt, man möchte das in die ePA eingespeist bekommen, wenn das dann möglich wäre, müsste man das natürlich selber freigeben. Matthias Rutkowski

Start: End: Also die Datensouveränität, wie es so schön heißt, bleibt dann auch beim Patienten, beziehungsweise der Privatperson, die sich testen lässt. Korrekt. Lass uns mal auf den wirtschaftlichen Faktor gucken. Medizin ist ein ganz großes komplexes Feld, wo viel Geld im Spiel ist, aber auch natürlich das System an sich auch viel Geld verschlingt. Wie viel Kostenersparnis steckt jetzt in eurer Lösung? Und vor allem mal nach vorne gedacht, wo seht ihr vor allem die größten wirtschaftlichen Chancen? Im B2B -Bereich oder vielleicht auch für Einzelpraxen? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Ja genau, wir haben unterschiedliche Use Cases für unterschiedliche Zielgruppen und sehen ganz klar im Moment den Fokus darin, B2B auszurollen, nämlich am Point of Care. Wir sehen einmal die Apotheken eben als großen Treiber, dann aber auch die Praxen, um ihre Abläufe zu vereinfachen. Als großen Teil Kliniken, Notfallambulanz und einen ganz großen, wichtigen Faktor sehe ich auch, ehrlich gesagt, in der Arbeitsmedizin, weil ich glaube, dass das Thema Prävention von den Arbeitgebern im Zusammenhang auch mit den Krankenkassen sehr viel stärker noch gelebt werden müsste. Und zwar so, dass es niederschwellige Lösungen für die Mitarbeiter gibt, die dann auch tatsächlich einen Impact haben. Und da können wir sehr viel Geld sparen. Matthias Rutkowski

Start: End: Jetzt seid ihr in diesem Jahr mit dem ersten Platz beim Healthy Award ausgegangen. Das ist natürlich eine schöne Ehrung und zeigt, dass ihr irgendwie so ein Need getroffen habt, der Potenzial hat. Lass uns mal nach vorne gucken. Was ist euer langfristiges Ziel mit eurem Schnelltest? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Unser langfristiges Ziel ist, möglichst viele Iglo´s zu platzieren, damit möglichst viele Leute diese niederschwellige Diagnostiklösung nutzen können. Und meine persönliche Vision ist es, dass das Iglo nachher in jedem Haushalt auch privat stünde und man sein eigenes Familiengesundheitsmanagement da betreiben kann. Ich sage nach wie vor nicht, dass wir die Ärzte ersetzen wollen, auch nicht die Labormediziner, sondern wir wollen einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass eigenverantwortlich um die eigene Gesundheit sich gekümmert wird. Matthias Rutkowski

Start: End: Was kann man dann aber auch perspektivisch bei euch noch sich ausdenken? Könnt ihr vielleicht so eine Datenplattform sein, woraus dann vielleicht andere Algorithmen entstehen, die Ärzten wiederum bei ihren Diagnosen so helfen können? Habt ihr da irgendwie schon so eine Roadmap vor Augen? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Ja, also unsere brillanten Entwickler, die die Software quasi selber entwickelt haben, die sind da auf dem Gebiet sehr weit, was die Planung oder die Vision angeht. Und ja, das ist natürlich ein großer Aspekt, den die weiter vorantreiben wollen, ja. Matthias Rutkowski

Start: End: Lass uns mal ganz, ganz weit in die Zukunft schauen. Welchen Satz über das deutsche Gesundheitssystem möchtest du 2035 nicht mehr hören? Janneke Lupp (Goodscare)

Start: End: Wir können uns Prävention nicht leisten. Weil ich glaube, das ist genau der falsche Ansatz. Ich glaube, es ist genau der Ansatz, dass wir sagen müssen, wir müssen uns Prävention leisten. Matthias Rutkowski

Start: End: Sehr, sehr schönes Schlusswort. Janneke, ganz lieben Dank für deine Zeit und unser Gespräch. Und wir, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wir hören uns bald wieder zu einer neuen Folge So klingt Wirtschaft, immer mittwochs mit unserer Business Talk und ab und zu auch am Wochenende mit unseren Folgen So klingt Wirtschaft spezial. Bis dahin macht's gut, abonniert den Kanal und verpasst keine Folge mehr. SPEAKER_01

Start: End: So klingt Wirtschaft. Haben Sie Fragen, Kritik oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne an podcast -at -handelsblatt -group .com Gefällt Ihnen, was Sie hören? Dann bewerten Sie uns gerne auf Spotify oder Apple Podcasts.

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